https://www.travel-infopoint.de
Videos zu den verschiedenen Reisezielen sind in unserem Kanal auf Youtube zu finden.
Für Fragen zu den Reisezielen steht Euch unser Forum zur Verfügung.
Blog zur Reiseseite von Urlaubern für Urlauber www.travel-infopoint.de
Vorwort: Dieses Jahr wollten wir endlich mal wieder im warmen Süden einen Strandurlaub machen. Unsere letzten Reisen hatten uns zwar auch in den Süden geführt, aber entweder war es eine Städtetour gewesen (St. Moritz/CH, Straßburg/F) oder eine Novemberwetterflucht nach Madeira mit grobkieseligen Stränden und kaltem Meer oder ein Kurztrip nach Mallorca/E im Mai, wo auch kein Baden oder am Strand liegen möglich war. Seit längerem wollten wir mal wieder auf eine griechische Insel, aber die momentane Finanzkrise mit den damit verbundenen Unruhen machte uns auch aufgrund der Medienberichte bzgl. Griechenland ein wenig skeptisch, ob es jetzt ein guter Zeitpunkt war, dort hin zu reisen. Wir befragten aus Griechenland zurückgekehrte Urlauber und verfolgten auch die Rückmeldungen in unserem Forum aufmerksam und mußten feststellen, daß wohl alle Sorgen unbegründet waren. Niemand berichtete über Feindseligkeiten gegenüber deutschen Urlaubern auf griechischen Inseln, über leere Geldautomaten oder vermehrt auftretende Streiks. Eingermaßen beruhigt beschlossen wir, wieder mal eine neue für uns bis jetzt unbekannte griechische Insel als unser nächstes Reiseziel zu besuchen. Im Hinterkopf schwirrte schon immer Lefkas, eine Insel im ionischen Meer, herum. Sie sollte aufgrund unserer bisherigen Informationen sehr üppige grüne Vegetation und schöne Strände besitzen. Die Suche nach einem Reiseführer gestaltete sich recht schwer, da die Insel noch nicht so touristisch erschlossen bzw. bekannt ist, so daß wir keinen Führer fanden, der sich speziell mit Lefkas befasste. Beim Michael-Müller-Verlag war im Reiseführer "Griechische Inseln" wenigstens ein "Lefkas"-Teil enthalten. Weitere Infos besorgten wir uns im Internet. Da wir einen Badeurlaub anstrebten, mußten wir demnach an der Westküste eine Unterkunft finden, da dort die schönsten Strände sein sollten. In Frage kam somit der Ort "Agios Nikitas" an der Nordwestküste, zumal von dort aus auch mal ein schneller Abstecher in die 12km Hauptstadt Lefkada möglich war. Das Hotel war schnell gefunden, da es in dem 100 Seelen Dorf nur eine Hand voll Hotels gab. Wir buchten über unser Reisebüro bei Attika das "Odyssey" direkt in der Fußgängerzone des Ortes. Sa., 15.09.2012 Endlich war es soweit, dem deutschen Schmuddelwetter zu entkommen. Der Flieger ging ab Düsseldorf um 15:30 Uhr MESZ und die Landung in Preveza (Festland) erfolgte bei starker Bewölkung nach ca. 2050 Flugkilometern (s. auch Video in unserer Lefkas-Filmgalerie) gegen 19:10 Uhr Ortszeit (= MESZ + 1 Stunde). Im Ankunftsbereich des kleinen Flughafengebäudes gab es zwei Kofferbänder, wovon nur eines in Betrieb war. Dafür transporte dieses schön gemischt sowohl Koffer von einem Flieger aus München als auch von unserem aus Düsseldorf. Ja, wir waren jetzt in Griechenland. |
Wieder einmal war keine Zeit im Sommer für einen Urlaub gewesen. Also mussten wir uns ein Ziel für das Ende des Jahres suchen, das einem warmen Sommerurlaub am nächsten kommen würde. Es sollten zwei Wochen werden und die Winterjacken sollten zuhause bleiben. Aber wohin nur? Griechenland kam nicht in Frage, da im Winter dort alles geschlossen ist und sowieso keine Flüge mehr gehen. Mal ganz abgesehen von der momentanen politischen Situation. Und Mallorca schied auch aus. Dort waren wir bereits zweimal über Sylvester gewesen. Nach mehreren Fehlversuchen mit der „dreh den Globus, stopp ihn mit einem Finger und dort geht’s hin“-Methode fiel unser Augenmerk auf Madeira. Die Infos im Internet zu der Insel im nordatlantischen Ozean lasen sich nicht schlecht, darum wurde schnell ein Reiseführer bestellt. Aufgrund der guten Erfahrungen wurde es der Führer vom Michael-Müller-Verlag. Schließlich stand die Entscheidung fest: 14 Tage dem grauen deutschen Winterwetter im Südteil der Blumeninsel Madeira entgehen. Jetzt fehlten nur noch Ort und Hotel. Der Ort sollte nicht zu weit vom Schuss entfernt liegen, das Hotel kein großer Klotz mit 500 Zimmern sein aber möglichst einen Innenpool haben, da Madeira eigentlich keine Sandstrände besitzt und der Atlantik um diese Jahreszeit eh ziemlich kalt sein wird. Mit Hilfe von Holidaycheck wurde es schließlich das Sporthotel Galosol (97% Weiterempfehlungsquote) in Canico de Baixo. Im Reisebüro unseres Vertrauens wurde die Reise gebucht. Ward Ihr schon mal auf Madeira? Wir also noch nicht, aber wir hatten schon einiges über den Flughafen gelesen: einer der gefährlichsten mit kurzer Landebahn, bösen Scherwinden und so… (genauer gesagt liegt er auf Platz neun der Rangliste der gefährlichsten Flughäfen der Welt). Schluck, na dann schau’n wir mal. Schlimmer als auf Skiathos kann es eigentlich nicht werden. Oder? Tag 1: Anreise Am 17.11.11 ging die Reise dann los. Nach einem ruhigen Flug ab Dortmund (mit Zwischenlandung in Nürnberg) setzte der Flieger nach 4:30h um die Mittagszeit zur Landung an. Aber wo war die Insel? Eine enge 180 Grad Kurve gab schließlich den Blick auf die Südküste von Madeira frei. Die Häuser kamen immer näher und plötzlich setzte unser Flugzeug auf, gefolgt von einer recht kräftigen Verzögerung. Den Blick aus der Kabine (wir saßen auf der Backbordseite) während der Landung könnt Ihr in unserer Filmgalerie nacherleben. Relativ schnell erhielten wir auch unsere Koffer und bestiegen einen Mini-Bus zusammen mit anderen Mitreisenden. Spätestens jetzt wurde man gewahr, dass es hier mindestens 15 Grad wärmer war als bei unserem Abflug in Deutschland. Wie gut, dass wir dem Zwiebellook den Vorzug gegeben hatten und nun etliche Klamotten loswerden konnten. Der kleine Bus war |
09.07.08 Unser Sommerurlaub auf Lesbos. Diesmal hatten wir uns wieder für eine uns noch unbekannte griechische Insel entschieden: Lesbos im ägäischen Meer. Morgens um 05:00 Uhr begann unsere Reise. Das Taxi holte uns ab und brachte uns bei 12 Grad Außentemperatur zum Flughafen. Gegen 07:00 Uhr startete dann der Flieger gen Süden und überflog dabei bis fast zu den Alpen eine geschlossene Wolkendecke. Ganz anders sah es bei der Landung drei Stunden später auf dem Flughafen von Mytilene, dem Hauptort von Lesbos, aus: 27 Grad um 11:00Uhr und strahlender Sonnenschein. Nach kurzem Warten in dem kleinen Ankunftsbereich, spuckte eines von zwei Kofferbändern unsere Koffer aus und wir gingen zum schon wartenden leicht klimatisierten Reisebus. Gleich zu Anfang der Fahrt wurde es spannend, als der Busfahrer das sperrige Vehikel durch die engen Gassen der quirligen Hauptstadt manövrierte. Zahlreiche vorstehende Balkone waren zum Greifen nah. Wie sich für uns später noch herausstellen sollte, war es für nicht Einheimische gar nicht so einfach, die richtige Straße nach Norden, also nach Molivos, in dem Wirrwarr von Einbahnstraßen zu finden. Aber das Problem hatte unser Busfahrer natürlich nicht und so fuhren wir schließlich am Golf von Gera mit den weißen Flamingos vorbei, durch das serpentinenreiche Hinterland und durch viele grüne Olivenhaine. Kurz vor dem Ort Petra legte der Bus einen Zwischenstopp ein, weil die Koffer für bestimmte Hotels in Molivos, z.B. unser Hotel Amfitriti und Molivos I, wegen der engen Gassen in einen Kleintransporter umgeladen werden mussten. Nach insgesamt ca. zwei Stunden Fahrt erreichten wir schließlich den Urlaub wieder mobil sein wollten. 100 Meter weiter lag schließlich unser Hotel Amfitriti und oh Wunder, sogar unsere Koffer waren schon angekommen. Der erste Eindruck des Hotels war durchaus positiv: schönes altes einzeln und ruhig gelegenes Natursteinhaus, netter Garten mit Olivenbäumen und sauberem Pool. An der kleinen Rezeption des Hotels begrüßte uns die freundliche Chefin des Hauses und überreichte uns unsere Zimmerschlüssel. Jetzt bekam unser bisheriger Eindruck einen Dämpfer, denn beide Zimmer, sowohl das Einzel- als auch das Doppelzimmer, waren ohne Balkon. Das war besonders schade, da ca. 50% der Zimmer mit Balkonen ausgestattet waren und wir noch nicht mal einen Treffer hatten. Pech. Bevor es an die Erkundung der näheren Umgebung ging, machten wir es uns am Pool bequem und erholten uns bei einem Getränk ein wenig von der Anreise. Hier saß man wirklich nett, ein schöner Platz, um die Seele baumeln zu lassen (weitere Infos zum Hotel findet Ihr über unser Lesbos-Info Menue). Trotzdem machten wir uns nach einer Weile auf den Weg in Richtung Meer. Vorbei an dem Hotel Olive Press und dem grob kieseligen Strand von Molivos erreichten wir eine nette Cocktailbar mit tollem Blick auf das Meer, die auch kleine Snacks anbot und dort stillten wir unter Palmen unseren Hunger, denn seit dem kleinen Happen im Flugzeug, hatten wir nichts mehr gegessen. Erstaunlicherweise war gegen 16:00 Uhr in der Bar so gut wie nichts los. Molivos sollte doch der Haupttouristenort im Norden von Lesbos sein und wir hatten Hauptsaison?! Vielleicht war ja am Hafen mehr los. Dort reihten sich Tavernen an Tavernen, aber auch hier war kaum ein Mensch zu sehen. Vielleicht tummelten die sich ja alle noch am Strand und abends war mehr los. Nicht, dass jetzt ein falscher Eindruck entsteht, wir sind bestimmt kein Fan von übermäßigem Trubel, aber ein bisschen Leben im Ort wäre schon nicht schlecht. Wir werden sehen… Da wir, wie schon gesagt, im Urlaub mobil sein und von der Insel etwas sehen wollten, schauten wir uns auf dem Rückweg zum Hotel die Vermieter von Zweirädern etwas genauer an. Das Angebot von Rollern war sehr umfangreich und auch die Preise unterschieden sich kaum, nur bei größeren Enduros war das Angebot recht spärlich und an einer Hand abzählbar. Bei 13 Tagen Mietdauer sollten 50er Roller 10-11 Euro/Tag und eine 250er Enduro 20 Euro/Tag kosten (incl. Vollkasko ohne Selbstbeteiligung). Grit sollte hier schon fündig werden, nur ich hatte noch nicht das Richtige entdeckt und musste weitersuchen. Aber morgen war ja auch noch ein Tag und so machten wir uns im Hotel für das Abendessen fertig. Dies wollten wir in einer der Tavernen hoch oberhalb des Hafens einnehmen. Dem steilen Weg hoch in den Ortskern folgend, fanden wir schließlich eine nette Taverne, auf deren Dachterrasse wir unser erstes griechisches Abendessen auf Lesbos einnahmen. Der Blick über das Meer bis weit zum Nachbarort Petra und auf die langsam im Meer versinkende blutrote Abendsonne war einfach traumhaft. Das leckere Essen rundete den Eindruck ab. Hier ließ es sich aushalten, der Urlaub hatte angefangen. |
Der letzte Urlaub war lange her und das Wetter in Deutschland für einen Sommer mal wieder zum Mäuse melken. Die Planungen liefen auch Hochtouren. Diesmal wollten wir auch unseren Kids, Chris und Sebastian, mal eine griechische Insel zeigen. Doch welche? Weil wir immer gerne neue Ufer erkunden, kamen diesmal Korfu im ionischen Meer und Lesbos in der östlichen Ägäis in die engere Wahl. Die Ziel- und Hotelwahl war gar nicht so einfach, da wir nicht nur eine schöne Lage suchten, sondern auch ein kleineres kostengünstiges Hotel mit zwei getrennten Zimmern (also kein Familienzimmer, da dies bei 14- und 16-jährigen Kids nicht mehr nötig ist) und möglichst nur mit Frühstück bzw. ohne Verpflegung buchen wollten. Das Internet hat uns hierbei gut geholfen. Nach ausgiebigem Studium von Reisebörsen und Hotelbewertungen fiel unsere Entscheidung auf das Hotel Panos in der Nähe von Acharavi auf Korfu. Leider tauchte gerade dieses Hotel in keinem Katalog der Reiseveranstalter auf. Im Reisebüro erfuhren wir aber, dass das Hotel trotzdem über Schauinsland zeitweise buchbar ist. Wir nutzen die Gelegenheit und reservierten unser Wunschziel von Mitte bis Ende Juli. Ab jetzt lief die Zeit bis zum Abflug rückwärts ;-) und die Vorbereitungen liefen an: Reiseführer ordern, Gültigkeit der Ausweise kontrollieren, Flughafen-Shuttle organisieren, Sonnenschutz kaufen, u.s.w.. Einen Tag vor dem Abflug nutzten wir wieder den Latenight-Checkin der Fluggesellschaft LTU, um unsere fertiggepackten Koffer „loszuwerden“. Am 14.07. klingelte dann um kurz vor 5:00 Uhr der Wecker. Mit dem nach neuen Richtlinien zusammengestellten Handgepäck gings ab zum Flughafen Düsseldorf. Bei der Gepäckkontrolle gab es dann noch eine kleine Überraschung. Bei einem der Kids fand sich von einem vergangenen Ausflug noch ganz unten im Rucksack ein Brötchenmesser. Ups. Nachdem dies in der Tonne gelandet war, konnten wir endlich in den Flieger steigen und zu unserem Urlaubsziel starten. 14.07.07: Der Flug war ruhig und ca. zwei Stunden und 20 Minuten später erhaschten wir die ersten Blicke auf Korfu: ein grünes Eiland im blauen Meer unter einer ungehindert strahlenden Sonne. Die Landung auf der laut Hörensagen drittkürzesten Landbahn der Welt gestaltete sich unproblematisch. Endlich so gegen 11:00 Uhr öffneten sich die Türen und uns schlug 28 Grad warme Luft entgegen. Ade lange Hose, ade langärmeliges Hemd. Hier war Sommer pur. Nach der Entgegennahme der Koffer wies uns der Reiseleiter von Schauinsland-Reisen zu einem Taxi. Scheinbar waren wir die einzigen Gäste, die an diesem Tag zum Hotel Panos bei Acharavi gebracht werden mussten. Vorbei an Korfu Stadt (Kerkyra) ging es über viele gewundene Straßen durch das Hinterland mit seinen vielen Olivenhainen Richtung Nordküste. Die Fahrt dauerte ca. eine Stunde, dann erblickten wir unser leicht am Hang gelegenes Hotel. Der erste Eindruck war schon mal nicht schlecht, der Empfang freundlich und als wir zum ersten Mal die Läden von unserer Balkontür öffneten, ließ sich ein „Boooaahh“-Effekt nicht vermeiden. Uns zeigte sich eine grandiose Aussicht über den hellblauen Pool, die Ortschaft Acharavi und das Meer bis hin zum Horizont. Einfach genial! Hurra, endlich Urlaub!Seit dem Klingeln des Weckers waren schon einige Stunden vergangen und somit machte sich so langsam der kleine Hunger breit. Der Bagel im Flugzeug war ja nicht gerade ein Magenfüller. Wir machten uns auf nach Acharavi, einer langgezogenen Ortschaft entlang der Hauptküstenstrasse, die gesäumt wurde von zahlreichen Tavernen und Geschäften. Über eine kleine Stichstrasse erreichten wir schließlich nach weiteren 5-10 Minuten den Strand, wo wir in einer kleinen Taverne unserer erstes Essen unter griechischer Sonne zu adäquaten Preisen einnahmen und den Blick auf das Meer genossen. So gestärkt ging es dann auf weitere Erkundungstour den Kiesel-/ Sandstrand entlang. Immer wieder kam man an nett gelegenen Tavernen und Bars vorbei. Wir konnten gar nicht genug bekommen und näherten uns immer mehr dem Nachbarort Rhoda. |
abheben sollte. Gott sei Dank hatten wir die Koffer samt aller im Handgebäck verbotenen Dinge schon beim Late-Night-Check-In am Vorabend abgegeben, sonst hätten wir noch früher raus gemusst. 21.7.05 Donnerstag 04:00 Uhr: Aufstehen. Endlich war es soweit. Der Flieger sollte um 07:15 ab Düsseldorf mit Richtung Kavalla starten. Thassos selbst hat keinen eigenen Flughafen und deshalb muss man ab Kavalla mit der Fähre auf die Insel übersetzen. Die Koffer hatten wir gestern schon per Late-Night-Check-In aufgegeben und nun warteten wir auf die Abholung durch das Taxiunternehmen. Nach dem Abflug sind es bis zum Flughafen bei Kavalla ungefähr 2 Stunden 15 min. Der Flug verlief ruhig und kurz vor der Landung konnten wir den ersten Blick auf Thassos erhaschen. Da es sehr dunstig war, blieb es mehr beim Erahnen als Sehen. Aber für einen ersten Eindruck reichte es: die Insel schien sehr gebirgig, aber auch sehr grün zu sein. Beim Öffnen der Kabinentür schlug uns gar nicht so eine Hitze entgegen, wie wir es erwartet hatten. Es war etwas bedeckt und so um die 26 Grad warm. Nach einem recht kurzen Aufenthalt im klimatisierten Flughafengebäude fing uns schon die Reiseleitung mit ihrem Schild ein und lotste uns zu dem entsprechenden Bus. Spannung: Würden wir wohl bei dem richtigen Hotel abgesetzt werden? Die Frage stellte sich uns, da unser Hotel, das Coral Beach in Potos, vor kurzem verkauft worden war und nun einen anderen Namen (Hotel Atrium) trug. Aber jetzt kam erst mal die Busfahrt zur Fähre. Hm, über griechische Fähren hatte man ja schon so manches gehört... Aber es ging alles glatt und auch das Meer war ruhig. Begleitet wurden wir während der Fahrt von Schwärmen von Möwen, die versuchten, in der Gischt der Bugwelle Fische zu ergattern. Teilweise sollte man sogar Delphine beobachten können, die das Boot begleiten. Dieses Glück hatten wir leider nicht. Beim Anlegen in Limenas, der Hauptstadt der Insel, bekamen wir nur einen sehr kleinen Eindruck von der Stadt, da der Fähranleger etwas außerhalb liegt. Egal, hier würden wir auf jeden Fall noch mal hinfahren, mit einem Leih-Motorrad. Unser Hotel liegt ziemlich im Süden der Insel und somit stand uns noch eine Fahrt von ca. 1,5 Stunden bevor. Endlich angekommen, übermüdet und geschafft von der Anreise, machten wir die ersten Erfahrungen mit dem Management des Hotels. Trotz Kontaktaufnahme durch unser Reisebüro und ein persönlich geschicktes Fax an das Hotel, mit der Bitte ein Zimmer im 1. Stock zu bekommen, landeten wir im Erdgeschoss; mit Blick auf die vor dem Hotel parkenden Autos. Neugierig untersuchten wir das Zimmer: griechisch einfach gehalten mit kleinem Balkon und einem kleinen Bad ohne Duschvorhang. Ah ja, dann würde es wohl wieder heißen: „Flossen anziehen“ nach dem Duschen ;-). Jetzt war aber erst mal ein Nickerchen angesagt. Mit neuen Kräften ging es danach an die Erkundung der Umgebung: Das Hotel liegt wirklich phantastisch, ruhig und nur durch den Pool und ein paar Bäume vom Strand getrennt. Der Pool, inmitten eines schön angelegten Gartens, war herrlich groß (weitere Informationen und Bilder zum Hotel s. unsere Hotel-Infoseite). Das sanfte Rauschen der Meeresbrandung lockte uns zu einem kleinen Strandspaziergang Richtung Potos. Autsch, direkt in Wassernähe lagen ziemlich viele kleine Kiesel, die das Barfußlaufen hier ziemlich schwer machten. Ansonsten bestand der Strand und auch der Meeresboden aus recht feinem Sand. Nach der Rückkehr machten wir es uns in der Hotelanlage an der Poolbar zu unserem ersten Abendessen unter griechischem Himmel und Olivenbäumen gemütlich. Wieder auf dem Zimmer, wurde es plötzlich draußen ziemlich dunkel und es fing an zu donnern. In der ersten Nacht gleich ein heftiges Gewitter mit Sturzbächen. Hoffentlich war das kein schlechtes Wetteromen. |
entspannt ging’s los. Unser Flug verlief, bis auf einige Turbulenzen über Ex-Jugoslawien, ruhig. Die 2 ½ Stunden reine Flugzeit vergingen schnell. Beim Landeanflug auf Skiathos hatten wir gute Sicht und bekamen die wirklich grüne Insel präsentiert; toll, atemberaubend schön. Viele Strände, viel Wald, dazwischen erahnten wir Häuser und an der Süd/Ostküste schlängelte sich die geteerte Hauptstraße entlang. Wir sahen Hotels, den Hafen ... und schon waren wir gelandet, etwas abprubt zwar, aber das musste so sein, weil wir sonst mit der Nase im Wasser gelandet wären. Hier ein Flugzeug aufzusetzen verlangte Erfahrung und Geschick und somit applaudierten wir allen Ernstes mit. Beim Aussteigen überflutete uns warme Luft und Stille, ich blieb kurz auf der Treppe stehen, um diesen ersten Moment des Urlaubes richtig in mich aufzunehmen.
Wasser am Beckenrand, ach, war das herrlich!!!