Mittwoch, 4. November 2015

Reise-Infos von Travel-Infopoint.de

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Dienstag, 3. November 2015

Motorradurlaub in Namibia

Hinweis von Dirk (Travel-Infopoint): dieser Post ist ein Gastbeitrag von Markus. Danke für die ausführlichen Schilderungen zum Motorradurlaub in Namibia.

Vorbericht Namibia
Wie kommt man auf die Idee einen Motorradurlaub in Namibia zu machen?
Auf unserem Forumstreffen 2014 am Königssee das mal wieder bei strömenden Regen stattfand,
kamen ein paar Leute, nach einigen Bier, auf die Idee das Treffen mal an einem Ort auszurichten wo es nicht regnet.
Neben Marokko der Wüste Gobi wurde auch Namibia als Ziel genannt.
Ok ein Forentreffen so weit entfernt war, nüchtern am nächsten Morgen betrachtet, doch ein wenig unrealistisch.
Doch der Virus Afrika hatte irgendwie zugeschlagen. Da wir mit einem befreundeten Pärchen gerade unseren Kroatien Urlaub 2014 planten, war eine Reise erst im Jahr 2015 möglich.
Während dieser Planung wurde das Thema Namibia weiter verfolgt. Zwei Urlaube parallel zu planen hat auch was.

Schnell zeigte sich, dass eine individuelle eigene Planung für Namibia ausschied.
Also wurde Tante Google zurate gezogen. Die Suche dort förderte einige Anbieter zu Tage.
Alle Angebote wurden miteinander verglichen, letztendlich haben wir uns für Gravel Travel entschieden.
Dieser Veranstalter bot aus unserer Sicht das beste Preis-Leistungsverhältnis und er hatte eine Tour im Katalog die uns allen gefiel.
Also buchten wir die Namibia Classic Tour 1.5 Jahre im Voraus. Das bedeutete schon mal sehr lange Zeit der Vorfreude.

Die Routen in und nach Kroatien wurden noch einmal darauf hin überprüft ob sich der Schotteranteil verlängern ließe,
denn so richtig Erfahrung über längere Strecken auf unbefestigten Wegen hatten wir auch nicht. Dieser Urlaub bot die einmalige Gelegenheit noch was dazu zu lernen.

Irgendwo in Istrien
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das passt noch
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Letztendlich entwickelte sich Kroatien ganz anders als geplant. Allein das Wetter machte uns einen Strich durch die gesamte Planung.
Der Spätsommer 2014 war wohl südlich der Alpen nirgendwo so richtig schön. Aber das ist eine andere Geschichte.

Im Dezember 2014 wurde dann amtlich, was sich schon länger abgezeichnet hatte, unsere Bekannten würden aus gesundheitlichen Gründen nicht mit nach Namibia kommen.
Schade aber was soll man machen. Bis zum Oktober 2015 ist es noch lange hin, hoffentlich bleiben wir Gesund.


Tag1
Der erste Urlaubstag beginnt schon am Mittag des Vortages, denn wir fliegen mit einem Nachtflug von Frankfurt nach Windhoek. Die Maschine hebt um 20:10 in Richtung Süden ab. Das heißt wir müssen schon mittags mit einem Mietwagen aufbrechen, um pünktlich unseren Flieger zu erwischen.
Wie nicht anders zu erwarten, reihte sich auf der A45 eine Baustelle an die andere, glücklicherweise gab es aber keinen Stau. Ein kleines Problem galt es dann doch noch zu lösen, wo gibt man den Mietwagen wieder ab. Nach dreimaligen umkreisen des Parkhauses haben wir dann endlich die richtige Einfahrt gefunden.
Nach gefühlten 2km und einer kleinen Bahnfahrt hatten wir das richtige Terminal erreicht. Jetzt noch schnell durch die Personenkontrolle und dann ab in den Flieger. Aber weit gefehlt, man benutzt inzwischen hochmoderne Ganzkörperscanner und dieser schien heute einen schlechten Tag zu haben. Die Schlange davor war so lang, das ein Teil der Passagiere wieder durch die alten Schleusen musste. Wir erwischten leider das hochmoderne Gerät. Ich schlüpfte ohne Probleme hindurch, aber bei Nicole versagte die Technik und so wurde sie aufwendig von Hand kontrolliert. Ich glaube, es ist inzwischen einfacher illegal nach Deutschland einzureisen als das Land legal zu verlassen.

P1060374.jpgAber irgendwann war es geschafft und wir standen im richtigen Warteraum.

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Ähnlich wie im Roman Hummeldumm wanderten unsere Blicke über die wartenden Fluggäste, wer würde mit uns Namibia erkunden. 
Motorradfahrer sollte man erkennen können. Noch konnten wir niemanden identifizieren. Irgendwann entdeckten wir fünf Personen die mit Helm und oder Motorradjacke bepackt, in einer Ecke standen. Wir gingen auf die Gruppe zu und konnten schon von weitem erkennen das unsere Vermutung richtig war, einige von denen trugen das vom Veranstalter zugesendete Poloshirt. Wir stellten uns vor und kamen schnell ins Gespräch. So erfuhren wir, dass Antonia und Ralf gemeinsam reisten und dass Anke, Jens und Maik zusammen gehören.
Schnell verging die Zeit bis zum Boarding. Keine Ahnung ob das von Gravel Travel so geplant oder nur Zufall war, wir saßen in zwei Reihen dicht beieinander. Das Platzangebot im Flieger von Air Namibia war besser als bei einigen deutschen Chartergesellschaften und das Entertainmentsystem musste sich auch nicht verstecken. Nach den üblichen Sicherheitsbelehrungen hob die Maschine ab. 10 Stunden Flug lagen nun vor uns.

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Irgendwann wurde ein genießbares Abendessen serviert. 
Nicole klickte sich ein wenig lustlos durch das Filmangebot oder plauderte noch über dies und das mit Anke. Irgendwann wurde es immer stiller auf meiner linken Seite die Damen schliefen.
Ich entschied mich für den Hobbit Teil 3 und noch zwei Glas Rotwein.


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Nach Ende des Films schaute ich noch mal kurz ins Cockpit, alles ok die Richtung stimmte.

Ich versuchte dann auch noch ein wenig zu schlafen, der morgige Tag würde lang werden. Um 5:00 wurden wir durch die Flugbegleiter geweckt, bis zur Landung würde es nicht mehr lange dauern. Dann gab es noch ein Frühstück, naja aber der Kaffee war gut. Die Landung verlief ohne Probleme, und dann kam wieder meine liebste Durchsage:
… bitte bleiben sie sitzen bis das Flugzeug zum Stillstand gekommen ist ….
Keine Ahnung welchen Teil der Durchsage die Leute weltweit nicht verstehen, aber die meisten deuten die Aussage etwa so:
... fluchtartig den Sitzplatz verlassen und die Gepäckfächer öffnen ….
Wir haben uns angewöhnt diesen Sturm abzuwarten, man sieht sich spätestens am Gepäckband wieder.


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Dann verließen wir das Flugzeug über Treppen und durften zu Fuß zum Flughafengebäude gehen. Mindestens 10 Leute achteten penibel darauf, dass wir den korrekten Weg einhielten.

Die Einreise ging schnell und reibungslos vonstatten. Das lag auch daran, dass wir die Einreiseformulare schon Zuhause hatten ausfüllen können. Interessant war auch das wir ein Formular ausfüllen mussten in dem wir bestätigten das wir nicht an Ebola erkrankt waren oder sind. Die Wahrheit dieser Angabe wurde auch gleich mit einer Wärmebildkamera überprüft.
Das Gepäck wurde sehr schnell ausgegeben und so konnten wir uns auf den Weg zur Ankunftshalle machen. Dort trafen wir dann Björn und Rainer unsere Tourguide für die nächsten zwei Wochen. Außerdem stand dort auch noch Peter, er war mit der gleichen Maschine wie wir angekommen. 
Nach dem wir noch ein paar Euros in Namibia Dollar umgetauscht hatten ging es mit zwei Jeeps zur Lodge.

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be continued ,,,,



Montag, 14. April 2014

Deutschland: Ein Kurztrip nach Stralsund, mit Abstecher nach Rügen

Hinweis von Dirk (Travel-Infopoint): dieser Post wurde aus unserem Forum "forum.travel-infopoint.de" übernommen und stammt von unserem Mitglied "Reisender"

Ich war mal wieder unterwegs - mit meiner Freundin. Wir brauchten Entspannung...nur ein paar Tage Auszeit.

Nach langer Suche hatten wir uns für Stralsund entschieden. Das Hotel "Zum Scheelehof" hatte das aus unserer Sicht optimale Angebot: Drei Übernachtungen inkl. Frühstück für 210€, für beide natürlich. Dazu kamen Parkgebühren in Höhe von 24€ (8€ für 24 Std.) in einem Parkhaus um die Ecke, mit dem das Hotel zusammen arbeitet.
Ich musste zwar am Sonntag noch arbeiten, aber da dieser Sondertarif nur möglich ist bei Anreise am Sonntag, musste das so sein - und das war auch gut so. Dadurch hatten wir den kompletten Montag, an dem wir normalerweise angereist wären, schon als vollen Urlaubstag.

Also bei der Zimmerreservierung gleich noch einen Tisch für zwei im zugehörigen Restaurant "Zum Scheel" reserviert, und kurz nach der Ankunft (ca. 18 Uhr) und dem Auspacken feudal gespeist.

Samstag, 23. November 2013

östliche Karibik: Reisebericht zur Kreuzfahrt mit der AIDAluna (Route 1)

Es war mal wieder so weit. Wir wollten dem deutschen Schmuddelwetter im November entgehen und wärmere Gefilde aufsuchen. Da es uns das letzte Mal in der Karibik so gut gefallen hatte, planten wir einen neuen Besuch. Es sollte wieder eine Kreuzfahrt mit der AIDAluna werden, da unsere letzten Erfahrungen durch die westliche Karibik (La Romana, Jamaica, Cozumel, Belize, Grand Cayman, Santo Domingo, Antigua) durchweg gut waren. Das Schiff war nicht zu groß, die Kabine schön, die Ausflüge gut organisiert, die Stimmung an Bord nicht vornehm steif und das Essen gut (auch wenn teilweise das Schlange stehen am Buffet und Suchen eines Sitzplatzes nicht ganz so schön war).

Etwas wollten wir aber bei der zukünftigen Auswahl der Ausflüge anders machen. Auf unseren Touren in 2010 kam manchmal das Baden in dem warmen, glasklaren karibischen Meer zu kurz. Darauf wollten wir diesmal achten, daß auf den gewählten Ausflügen mehr Badestopps inklusive waren.

Aber erst mal ran an den Katalog und eine Route buchen: es sollte Route 1 vom 23.11.-07.12.2013 durch die östliche Karibik werden mit Start in La Romana (Dominikanische Republik) und Zwischenstopps auf den ABC-Inseln Aruba, Curacao und Bonaire, dann Isla Margarita, Grenada, Barbados, St. Lucia, Dominica, Guadeloupe, Antigua und wieder zurück nach La Romana.

Bei unserer ersten Buchung bei AIDA hatten wir relativ spät im Jahr den Vario-Tarif gewählt (Kategorie fest, Kabine unbestimmt). Jetzt, über ein Jahr vor Kreuzfahrtbeginn, sollte es der Frühbucher-Tarif mit 300€ Rabatt/Person und vorab reservierbarer Kabine sein. Trotzdem wir früh dran waren, gelang es uns nicht, die selbe Balkon-Kabine wieder zu buchen (war schon belegt). Dann wurde es halt eine vier Nummern weiter hinten auf dem selben Deck (Deck 8, backbord, immer noch recht mittig). Sie lag zwar näher an dem hinteren Treppenhaus mit den Aufzügen, aber, wie sich später herausstellte, kein Problem was etwaige Geräusche anging. Es war nichts davon in der Kabine zu hören.

Die Vorfreude war groß und die Zeit bis zum Abflug in die Karibik noch sooo lang. Auch die buchbaren Ausflüge waren erst etwas über einen Monat vor Kreuzfahrtbeginn im Internet sichtbar. Dann ging die Qual der Wahl los: 10 Inseln und über 300 angebotene Ausflüge. Nach langem Sichten, Vergleichen und Einholen von Infos über das Zielgebiet, entschieden wir uns, sieben Auflüge vorab über das Internet zu buchen (3% Rabatt):

Aruba: Segeltörn mit der "Mi Dushi" und Schnorcheln (Dauer: ca. 05:30 Stunden);

Bonaire: Südküste und Strand (Dauer: ca. 04:00 Stunden),

Isla Margarita: Tour für Naturliebhaber (Dauer: ca. 05:00 Stunden),

Grenada: Typisch Grenada (Dauer: ca. 04:30 Stunden),

Barbados: Wanderung zum Strand (Dauer: ca. 04:00 Stunden),

St. Lucia: Typisch karibisch genießen (Dauer: ca. 04:00 Stunden),

Antigua: Antigua per Allrad (Dauer: 06:00 Stunden).

Gerade auf der Isla Margarita wollten wir einen "sicheren, geführten" und von AIDA angebotenen Ausflug machen, da wir von der Insel, die zu Venezuela gehört, teilweise nicht so gute Dinge gehört und gelesen hatten. Die Kriminalitätsrate sollte sehr hoch sein und es wurde davor gewarnt, allein oder zu zweit bestimmte Bereiche der Insel (z.B. Hauptstadt Porlamar) zu besuchen.

Auf den restlichen Inseln, Curacao, Dominica und Guadeloupe planten wir, die Umgebung auf eigene Faust zu erkunden.

Mehr zu dem, was wir auf unseren Ausflügen auf den verschiedenen Inseln erlebt haben, wollen wir Euch im nachfolgenden Reisebericht einmal etwas schildern.


Tag 1 Anreise, 23.11.2013 :

Der Flug in die dominikanische Republik startete Gott sei Dank relativ spät (ca. 10:05 Uhr) und so brauchten wir nicht mitten in der Nacht aufzustehen, sondern "erst" um 06:30 Uhr. Obwohl uns ca. 9:20 Stunden Flug mit AirBerlin (AIDA Charter) auf engstem Raum bevorstanden (Ölsardinen-Klasse, aber diesmal mit Multimedia-Displays in jeder Rückenlehne, an denen man sich die Zeit mit Filmen schauen, Musik hören oder mit Spielen vertreiben konnte), landeten wir wegen der Zeitverschiebung gegen 15:20 Uhr in La Romana. Ja, hier war es, das schöne Wetter (29 Grad und nur etwas bewolkt). Zuhause waren wir bei 4 Grad gestartet :-( .
Um die Koffer brauchten wir uns wieder nicht zu kümmern. Sie wurden von AIDA direkt bis vor die Kabinentür gebracht. Also ging's mit dem Handgepäck zum Bus, der uns zum Einchecken bis an das Hafenterminal fuhr. Nach einem Eistee, etwas Schlangestehen (in langer Hose; puh, ganz schön warm) und dem Aushändigen der Bordkarten (das Bild für die Zugangskontrolle wurde diesmal aus dem Reisepass gezogen) gings auf die AIDAluna. Zutritt aber nur nach Hände-Desinfektion und Handgepäck-Kontrolle (wie am Flughafen mit Röntgengerät). Siehe auch unseren Film "AIDAluna Kreuzfahrt östliche Karibik Teil 1".
Danach kam uns zugute, daß wir das Schiff schon von unserer letzten Karibik-Kreuzfahrt kannten und wir somit zielstrebig zum Aufzug im vorderen Bereich des Schiffes auf Deck 3 und dann durch den langen Gang auf Deck 8 Richtung Heck zu unserer Kabine 8256 gehen konnten. Sie ähnelte unserer Kabine 8252 von 2010 wie ein Ei dem anderen; schön helle Farben, groß genug und mit kleinem Balkon. Die Koffer waren natürlich noch nicht da, denn es mussten ja immerhin Gepäckstücke von ca.300 neuen Passieren nach und nach an Bord gebracht werden.

Samstag, 15. September 2012

Griechenland: Reisebericht Lefkas (ionisches Meer)

Kapitel 1: Start in einen späten Sommerurlaub auf Lefkas.



Vorwort:

Dieses Jahr wollten wir endlich mal wieder im warmen Süden einen Strandurlaub machen. Unsere letzten Reisen hatten uns zwar auch in den Süden geführt, aber entweder war es eine Städtetour gewesen (St. Moritz/CH, Straßburg/F) oder eine Novemberwetterflucht nach Madeira mit grobkieseligen Stränden und kaltem Meer oder ein Kurztrip nach Mallorca/E im Mai, wo auch kein Baden oder am Strand liegen möglich war.
Seit längerem wollten wir mal wieder auf eine griechische Insel, aber die momentane Finanzkrise mit den damit verbundenen Unruhen machte uns auch aufgrund der Medienberichte bzgl. Griechenland ein wenig skeptisch, ob es jetzt ein guter Zeitpunkt war, dort hin zu reisen. Wir befragten aus Griechenland zurückgekehrte Urlauber und verfolgten auch die Rückmeldungen in unserem Forum aufmerksam und mußten feststellen, daß wohl alle Sorgen unbegründet waren. Niemand berichtete über Feindseligkeiten gegenüber deutschen Urlaubern auf griechischen Inseln, über leere Geldautomaten oder vermehrt auftretende Streiks. Eingermaßen beruhigt beschlossen wir, wieder mal eine neue für uns bis jetzt unbekannte griechische Insel als unser nächstes Reiseziel zu besuchen. Im Hinterkopf schwirrte schon immer Lefkas, eine Insel im ionischen Meer, herum. Sie sollte aufgrund unserer bisherigen Informationen sehr üppige grüne Vegetation und schöne Strände besitzen. Die Suche nach einem Reiseführer gestaltete sich recht schwer, da die Insel noch nicht so touristisch erschlossen bzw. bekannt ist, so daß wir keinen Führer fanden, der sich speziell mit Lefkas befasste. Beim Michael-Müller-Verlag war im Reiseführer "Griechische Inseln" wenigstens ein "Lefkas"-Teil enthalten. Weitere Infos besorgten wir uns im Internet.
Da wir einen Badeurlaub anstrebten, mußten wir demnach an der Westküste eine Unterkunft finden, da dort die schönsten Strände sein sollten. In Frage kam somit der Ort "Agios Nikitas" an der Nordwestküste, zumal von dort aus auch mal ein schneller Abstecher in die 12km Hauptstadt Lefkada möglich war. Das Hotel war schnell gefunden, da es in dem 100 Seelen Dorf nur eine Hand voll Hotels gab. Wir buchten über unser Reisebüro bei Attika das "Odyssey" direkt in der Fußgängerzone des Ortes.


Sa., 15.09.2012


Endlich war es soweit, dem deutschen Schmuddelwetter zu entkommen. Der Flieger ging ab Düsseldorf um 15:30 Uhr MESZ und die Landung in Preveza (Festland) erfolgte bei starker Bewölkung nach ca. 2050 Flugkilometern (s. auch Video in unserer Lefkas-Filmgalerie) gegen 19:10 Uhr Ortszeit (= MESZ + 1 Stunde). Im Ankunftsbereich des kleinen Flughafengebäudes gab es zwei Kofferbänder, wovon nur eines in Betrieb war. Dafür transporte dieses schön gemischt sowohl Koffer von einem Flieger aus München als auch von unserem aus Düsseldorf. Ja, wir waren jetzt in Griechenland.

Donnerstag, 17. November 2011

Portugal: Reisebericht Madeira (Blumeninsel im Atlantik)

Kapitel 1

Wieder einmal war keine Zeit im Sommer für einen Urlaub gewesen. Also mussten wir uns ein Ziel für das Ende des Jahres suchen, das einem warmen Sommerurlaub am nächsten kommen würde. Es sollten zwei Wochen werden und die Winterjacken sollten zuhause bleiben. Aber wohin nur? Griechenland kam nicht in Frage, da im Winter dort alles geschlossen ist und sowieso keine Flüge mehr gehen. Mal ganz abgesehen von der momentanen politischen Situation. Und Mallorca schied auch aus. Dort waren wir bereits zweimal über Sylvester gewesen. Nach mehreren Fehlversuchen mit der „dreh den Globus, stopp ihn mit einem Finger und dort geht’s hin“-Methode fiel unser Augenmerk auf Madeira. Die Infos im Internet zu der Insel im nordatlantischen Ozean lasen sich nicht schlecht, darum wurde schnell ein Reiseführer bestellt. Aufgrund der guten Erfahrungen wurde es der Führer vom Michael-Müller-Verlag. Schließlich stand die Entscheidung fest: 14 Tage dem grauen deutschen Winterwetter im Südteil der Blumeninsel Madeira entgehen. Jetzt fehlten nur noch Ort und Hotel. Der Ort sollte nicht zu weit vom Schuss entfernt liegen, das Hotel kein großer Klotz mit 500 Zimmern sein aber möglichst einen Innenpool haben, da Madeira eigentlich keine Sandstrände besitzt und der Atlantik um diese Jahreszeit eh ziemlich kalt sein wird. Mit Hilfe von Holidaycheck wurde es schließlich das Sporthotel Galosol (97% Weiterempfehlungsquote) in Canico de Baixo. Im Reisebüro unseres Vertrauens wurde die Reise gebucht. Ward Ihr schon mal auf Madeira? Wir also noch nicht, aber wir hatten schon einiges über den Flughafen gelesen: einer der gefährlichsten mit kurzer Landebahn, bösen Scherwinden und so… (genauer gesagt liegt er auf Platz neun der Rangliste der gefährlichsten Flughäfen der Welt). Schluck, na dann schau’n wir mal. Schlimmer als auf Skiathos kann es eigentlich nicht werden. Oder?


Tag 1: Anreise

Am 17.11.11 ging die Reise dann los. Nach einem ruhigen Flug ab Dortmund (mit Zwischenlandung in Nürnberg) setzte der Flieger nach 4:30h um die Mittagszeit zur Landung an. Aber wo war die Insel? Eine enge 180 Grad Kurve gab schließlich den Blick auf die Südküste von Madeira frei. Die Häuser kamen immer näher und plötzlich setzte unser Flugzeug auf, gefolgt von einer recht kräftigen Verzögerung. Den Blick aus der Kabine (wir saßen auf der Backbordseite) während der Landung könnt Ihr in unserer Filmgalerie nacherleben. Relativ schnell erhielten wir auch unsere Koffer und bestiegen einen Mini-Bus zusammen mit anderen Mitreisenden. Spätestens jetzt wurde man gewahr, dass es hier mindestens 15 Grad wärmer war als bei unserem Abflug in Deutschland. Wie gut, dass wir dem Zwiebellook den Vorzug gegeben hatten und nun etliche Klamotten loswerden konnten. Der kleine Bus war Sporthotel Galosol, Madeiraeigentlich schon voll, aber plötzlich mußten noch zwei Personen zusätzlich mitgenommen werden. Na ja, in südlichen Ländern klappt das immer: mit viel Drücken und kalt wurde einem so auch nicht ;-). Die folgende von reichlich Sonnenschein begleitete Fahrt führte vorbei an etlichen Palmen, ein Stück über die Küstenautobahn, durch Tunnel und endete schon nach ca. 15min in Canico de Baixo vor unserem Hotel Galosol.

Mittwoch, 9. Juli 2008

Griechenland: Reisebericht Lesbos (ägäisches Meer)

Kapitel 1:
09.07.08
Unser Sommerurlaub auf Lesbos.
Diesmal hatten wir uns wieder für eine uns noch unbekannte griechische Insel entschieden: Lesbos im ägäischen Meer.
Morgens um 05:00 Uhr begann unsere Reise. Das Taxi holte uns ab und brachte uns bei 12 Grad Außentemperatur zum Flughafen. Gegen 07:00 Uhr startete dann der Flieger gen Süden und überflog dabei bis fast zu den Alpen eine geschlossene Wolkendecke. Ganz anders sah es bei der Landung drei Stunden später auf dem Flughafen von Mytilene, dem Hauptort von Lesbos, aus: 27 Grad um 11:00Uhr und strahlender Sonnenschein. Nach kurzem Warten in dem kleinen Ankunftsbereich, spuckte eines von zwei Kofferbändern unsere Koffer aus und wir gingen zum schon wartenden leicht klimatisierten Reisebus. Gleich zu Anfang der Fahrt wurde es spannend, als der Busfahrer das sperrige Vehikel durch die engen Gassen der quirligen Hauptstadt manövrierte. Zahlreiche vorstehende Balkone waren zum Greifen nah. Wie sich für uns später noch herausstellen sollte, war es für nicht Einheimische gar nicht so einfach, die richtige Straße nach Norden, also nach Molivos, in dem Wirrwarr von Einbahnstraßen zu finden. Aber das Problem hatte unser Busfahrer natürlich nicht und so fuhren wir schließlich am Golf von Gera mit den weißen Flamingos vorbei, durch das serpentinenreiche Hinterland und durch viele grüne Olivenhaine. Kurz vor dem Ort Petra legte der Bus einen Zwischenstopp ein, weil die Koffer für bestimmte Hotels in Molivos, z.B. unser Hotel Amfitriti und Molivos I, wegen der engen Gassen in einen Kleintransporter umgeladen werden mussten. Nach insgesamt ca. zwei Stunden Fahrt erreichten wir schließlich den Molivos, LesvosOrtseingang von Molivos (Milthimna), wo wir auch abgesetzt wurden. Das letzte Stück mussten wir mit leichtem Handgepäck zu Fuß über eine schmale Kopfsteinplasterstrasse in Richtung Meer zurücklegen. Mich interessierten natürlich gleich die am Anfang der Strasse gelegenen Vermieter für Motorräder / Enduros / Quads und Roller, da wir auch in diesem Hotel Amfitriti, Lesbos / MolivosUrlaub wieder mobil sein wollten. 100 Meter weiter lag schließlich unser Hotel Amfitriti und oh Wunder, sogar unsere Koffer waren schon angekommen. Der erste Eindruck des Hotels war durchaus positiv: schönes altes einzeln und ruhig gelegenes Natursteinhaus, netter Garten mit Olivenbäumen und sauberem Pool. An der kleinen Rezeption des Hotels begrüßte uns die freundliche Chefin des Hauses und überreichte uns unsere Zimmerschlüssel. Jetzt bekam unser bisheriger Eindruck einen Dämpfer, denn beide Zimmer, sowohl das Einzel- als auch das Doppelzimmer, waren ohne Balkon. Das war besonders schade, da ca. 50% der Zimmer mit Balkonen ausgestattet waren und wir noch nicht mal einen Treffer hatten. Pech.
Bevor es an die Erkundung der näheren Umgebung ging, machten wir es uns am Pool bequem und erholten uns bei einem Getränk ein wenig von der Anreise. Hier saß man wirklich nett, ein schöner Platz, um die Seele baumeln zu lassen (weitere Infos zum Hotel findet Ihr über unser Lesbos-Info Menue). Trotzdem machten wir uns nach einer Weile auf den Weg in Richtung Meer. Vorbei an dem Hotel Olive Press und dem grob kieseligen Strand von Molivos erreichten wir eine nette Cocktailbar mit tollem Blick auf das Meer, die auch kleine Snacks anbot und dort stillten wir unter Palmen unseren Hunger, denn seit dem kleinen Happen im Flugzeug, hatten wir nichts mehr gegessen. Erstaunlicherweise war gegen 16:00 Uhr in der Bar so gut wie nichts los. Molivos sollte doch der Haupttouristenort im Norden von Lesbos sein und wir hatten Hauptsaison?! Vielleicht war ja am Hafen mehr los. Dort reihten sich Tavernen an Tavernen, aber auch hier war kaum ein Mensch zu sehen. Vielleicht tummelten die sich ja alle noch am Strand und abends war mehr los. Nicht, dass jetzt ein falscher Eindruck entsteht, wir sind bestimmt kein Fan von übermäßigem Trubel, aber ein bisschen Leben im Ort wäre schon nicht schlecht. Wir werden sehen…
Da wir, wie schon gesagt, im Urlaub mobil sein und von der Insel etwas sehen wollten, schauten wir uns auf dem Rückweg zum Hotel die Vermieter von Zweirädern etwas genauer an. Das Angebot von Rollern war sehr umfangreich und auch die Preise unterschieden sich kaum, nur bei größeren Enduros war das Angebot recht spärlich und an einer Hand abzählbar. Bei 13 Tagen Mietdauer sollten 50er Roller 10-11 Euro/Tag und eine 250er Enduro 20 Euro/Tag kosten (incl. Vollkasko ohne Selbstbeteiligung). Grit sollte hier schon fündig werden, nur ich hatte noch nicht das Richtige entdeckt und musste weitersuchen. Aber morgen war ja auch noch ein Tag und so machten wir uns im Hotel für das Abendessen fertig. Dies wollten wir in einer der Tavernen hoch oberhalb des Hafens einnehmen. Dem steilen Weg hoch in den Ortskern folgend, fanden wir schließlich eine nette Taverne, auf deren Dachterrasse wir unser erstes griechisches Abendessen auf Lesbos einnahmen. Der Blick über das Meer bis weit zum Nachbarort Petra und auf die langsam im Meer versinkende blutrote Abendsonne war einfach traumhaft. Das leckere Essen rundete den Eindruck ab. Hier ließ es sich aushalten, der Urlaub hatte angefangen.

Samstag, 14. Juli 2007

Griechenland: Reisebericht Korfu (ionisches Meer)

Kapitel 1:
Der letzte Urlaub war lange her und das Wetter in Deutschland für einen Sommer mal wieder zum Mäuse melken. Die Planungen liefen auch Hochtouren. Diesmal wollten wir auch unseren Kids, Chris und Sebastian, mal eine griechische Insel zeigen. Doch welche?
Weil wir immer gerne neue Ufer erkunden, kamen diesmal Korfu im ionischen Meer und Lesbos in der östlichen Ägäis in die engere Wahl. Die Ziel- und Hotelwahl war gar nicht so einfach, da wir nicht nur eine schöne Lage suchten, sondern auch ein kleineres kostengünstiges Hotel mit zwei getrennten Zimmern (also kein Familienzimmer, da dies bei 14- und 16-jährigen Kids nicht mehr nötig ist) und möglichst nur mit Frühstück bzw. ohne Verpflegung buchen wollten. Das Internet hat uns hierbei gut geholfen. Nach ausgiebigem Studium von Reisebörsen und Hotelbewertungen fiel unsere Entscheidung auf das Hotel Panos in der Nähe von Acharavi auf Korfu. Leider tauchte gerade dieses Hotel in keinem Katalog der Reiseveranstalter auf. Im Reisebüro erfuhren wir aber, dass das Hotel trotzdem über Schauinsland zeitweise buchbar ist. Wir nutzen die Gelegenheit und reservierten unser Wunschziel von Mitte bis Ende Juli. Ab jetzt lief die Zeit bis zum Abflug rückwärts ;-) und die Vorbereitungen liefen an: Reiseführer ordern, Gültigkeit der Ausweise kontrollieren, Flughafen-Shuttle organisieren, Sonnenschutz kaufen, u.s.w..
Einen Tag vor dem Abflug nutzten wir wieder den Latenight-Checkin der Fluggesellschaft LTU, um unsere fertiggepackten Koffer „loszuwerden“. Am 14.07. klingelte dann um kurz vor 5:00 Uhr der Wecker. Mit dem nach neuen Richtlinien zusammengestellten Handgepäck gings ab zum Flughafen Düsseldorf. Bei der Gepäckkontrolle gab es dann noch eine kleine Überraschung. Bei einem der Kids fand sich von einem vergangenen Ausflug noch ganz unten im Rucksack ein Brötchenmesser. Ups. Nachdem dies in der Tonne gelandet war, konnten wir endlich in den Flieger steigen und zu unserem Urlaubsziel starten.
14.07.07:
Anflug Korfu Der Flug war ruhig und ca. zwei Stunden und 20 Minuten später erhaschten wir die ersten Blicke auf Korfu: ein grünes Eiland im blauen Meer unter einer ungehindert strahlenden Sonne. Die Landung auf der laut Hörensagen drittkürzesten Landbahn der Welt gestaltete sich unproblematisch. Endlich so gegen 11:00 Uhr öffneten sich die Türen und uns schlug 28 Grad warme Luft entgegen. Ade lange Hose, ade langärmeliges Hemd. Hier war Sommer pur.
Nach der Entgegennahme der Koffer wies uns der Reiseleiter von Schauinsland-Reisen zu einem Taxi. Scheinbar waren wir die einzigen Gäste, die an diesem Tag zum Hotel Panos bei Acharavi gebracht werden mussten. Vorbei an Korfu Stadt (Kerkyra) ging es über viele gewundene Straßen durch das Hinterland mit seinen vielen Olivenhainen Richtung Nordküste. Die Fahrt dauerte ca. eine Stunde, dann erblickten wir unser leicht am Hang gelegenes Hotel Panos, CorfuHotel. Der erste Eindruck war schon mal nicht schlecht, der Empfang freundlich und als wir zum ersten Mal die Läden von unserer Balkontür öffneten, ließ sich ein „Boooaahh“-Effekt nicht vermeiden. Uns zeigte sich eine grandiose Aussicht über den hellblauen Pool, die Ortschaft Acharavi und das Meer bis hin zum Horizont. Einfach genial! Hurra, endlich Urlaub!
Seit dem Klingeln des Weckers waren schon einige Stunden vergangen und somit machte sich so langsam der kleine Hunger breit. Der Bagel im Flugzeug war ja nicht gerade ein Magenfüller. Wir machten uns auf nach Acharavi, einer langgezogenen Ortschaft entlang der Hauptküstenstrasse, die gesäumt wurde von zahlreichen Tavernen und Geschäften. Über eine kleine Stichstrasse erreichten wir schließlich nach weiteren 5-10 Minuten den Strand, wo wir in einer kleinen Taverne unserer erstes Essen unter griechischer Sonne zu adäquaten Preisen einnahmen und den Blick auf das Meer genossen. So gestärkt ging es dann auf weitere Erkundungstour den Kiesel-/ Sandstrand entlang. Immer wieder kam man an nett gelegenen Tavernen und Bars vorbei. Wir konnten gar nicht genug bekommen und näherten uns immer mehr dem Nachbarort Rhoda.

Samstag, 17. Februar 2007

Portugal: Reisebericht Algarve (Süd-Portugal)

(Urlaub Februar 2007)
Ein kurzer Reisebericht für alle Schlechtwetter- und Karnevalsflüchtlinge ;-), und natürlich auch alle Anderen..

Kapitel 1: Vorwort, Anreisetag, Hotel
Vorwort (Entscheidungsfindung):
Im Januar startete bei uns spontan die Planung für einen Kurzurlaub. Wir mussten mal wieder raus. Warum? Ganz klar: der letzte Urlaub war lange her und das miese Wetter in Deutschland nervte uns gewaltig. Doch wohin? Noch mal ins Sauerland oder an die Nordsee? Die Wetteraussichten und Preise der noch freien Hotels überzeugte uns nicht so ganz, deshalb schauten wir uns mal in den Lastminute-Börsen im Internet die Flugziele im Süden Europas an. Erstaunlicherweise waren die Kosten für eine Pauschalreise in den Süden auch nicht höher, als z.B. ein Hotel mit eigener Anreise an der Nordsee. Also interessierten wir uns nun mehr für einen Flug an die Algarve, von deren Schönheit wir schon viel gehört hatten und die uns auch jetzt gerade wegen der besseren Wetteraussichten reizte. Der Frühling sollte an der Algarve ja schließlich schon im Januar anfangen. Nach diversen Recherchen entschieden wir uns für das Iberotel Alvor in Alvor an der Westalgarve; ein flaches langestrecktes Gebäude mit Außen- und Innenpool.

Da wir im Urlaub immer gern mobil sind und auch etwas von der Umgebung sehen wollen, musste noch ein Leihwagen her. Den buchten wir über Holiday-Autos im Internet, da wir dadurch einen Vertrag nach deutschem Recht ohne Selbstbeteiligung hatten. Sämtliche Unterlagen waren dann auch prompt per Mail bzw. Post nach spätestens zwei Tagen bei uns. Jetzt konnte es losgehen!

Start in den Kurzurlaub (17.02.07):
Unser Start in den Urlaub begann mit einem „Schock“ für alle Langschläfer: Aufstehen um 04:00Uhr, da der Flieger schon kurz nach 06:00Uhr in Düsseldorf Flughafen Düsseldorf, Start zur Algarveabheben sollte. Gott sei Dank hatten wir die Koffer samt aller im Handgebäck verbotenen Dinge schon beim Late-Night-Check-In am Vorabend abgegeben, sonst hätten wir noch früher raus gemusst.
Der Start verzögerte sich noch etwas, da noch eine alkoholisierte Person des Flugzeuges verwiesen werden musste. In diesem Punkt versteht die Flugsicherung keinen Spaß. Der Pilot war wohl nicht mehr so verschlafen wie wir, deshalb erreichten wir nach ca. 2h50min den Airport von Faro. Ab hier konnten wir die Jacken weglegen J; 15 Grad, blauer Himmel und jede Menge Sonnenschein. Das war es, was wir gesucht hatten, und nicht dieses ekelige Schmuddelwetter, das momentan in Deutschland bei 3 Grad vorherrschte. Der Reiseführer hatte nicht gelogen.

Nach weiteren zwei Stunden Bustransfer erreichten wir unser Hotel (Iberotel Alvor, 3-stöckig).

Donnerstag, 21. Juli 2005

Griechenland: Reisebericht Thassos (Nord-Ägäis)

Kapitel 1: Anreisetag, Kavalla, Fähre, Hotel
21.7.05 Donnerstag
04:00 Uhr: Aufstehen. Endlich war es soweit. Der Flieger sollte um 07:15 ab Düsseldorf mit Richtung Kavalla starten. Thassos selbst hat keinen eigenen Flughafen und deshalb muss man ab Kavalla mit der Fähre auf die Insel übersetzen.
Die Koffer hatten wir gestern schon per Late-Night-Check-In aufgegeben und nun warteten wir auf die Abholung durch das Taxiunternehmen. Nach dem Abflug sind es bis zum Flughafen bei Kavalla ungefähr 2 Stunden 15 min. Der Flug verlief ruhig und kurz vor der Landung konnten wir den ersten Blick auf Thassos erhaschen. Da es sehr dunstig war, blieb es mehr beim Erahnen als Sehen. Aber für einen ersten Eindruck reichte es: die Insel schien sehr gebirgig, aber auch sehr grün zu sein. Beim Öffnen der Kabinentür schlug uns gar nicht so eine Hitze entgegen, wie wir es erwartet hatten. Es war etwas bedeckt und so um die 26 Grad warm. Nach einem recht kurzen Aufenthalt im klimatisierten Flughafengebäude fing uns schon die Reiseleitung mit ihrem Schild ein und lotste uns zu dem entsprechenden Bus. Spannung: Würden wir wohl bei dem richtigen Hotel abgesetzt werden? Die Frage stellte sich uns, da unser Hotel, das Coral Beach in Potos, vor kurzem verkauft worden war und nun einen anderen Namen (Hotel Atrium) trug. Aber jetzt kam erst mal die Busfahrt zur Fähre. Hm, über griechische Fähren hatte man ja schon so manchesFähre vor Limenas, Thassos gehört... Aber es ging alles glatt und auch das Meer war ruhig. Begleitet wurden wir während der Fahrt von Schwärmen von Möwen, die versuchten, in der Gischt der Bugwelle Fische zu ergattern. Teilweise sollte man sogar Delphine beobachten können, die das Boot begleiten. Dieses Glück hatten wir leider nicht. Beim Anlegen in Limenas, der Hauptstadt der Insel, bekamen wir nur einen sehr kleinen Eindruck von der Stadt, da der Fähranleger etwas außerhalb liegt. Egal, hier würden wir auf jeden Fall noch mal hinfahren, mit einem Leih-Motorrad. Unser Hotel liegt ziemlich im Süden der Insel und somit stand uns noch eine Fahrt von ca. 1,5 Stunden bevor. Endlich angekommen, übermüdet und geschafft von der Anreise, machten wir die ersten Erfahrungen mit dem Management des Hotels. Trotz Kontaktaufnahme durch unser Reisebüro und ein persönlich geschicktes Fax an das Hotel, mit der Bitte ein Zimmer im 1. StockHotel Coral Beach / Atrium, Thassos zu bekommen, landeten wir im Erdgeschoss; mit Blick auf die vor dem Hotel parkenden Autos. Neugierig untersuchten wir das Zimmer: griechisch einfach gehalten mit kleinem Balkon und einem kleinen Bad ohne Duschvorhang. Ah ja, dann würde es wohl wieder heißen: „Flossen anziehen“ nach dem Duschen ;-). Jetzt war aber erst mal ein Nickerchen angesagt. Mit neuen Kräften ging es danach an die Erkundung der Umgebung: Das Hotel liegt wirklich phantastisch, ruhig und nur durch den Pool und ein paar Bäume vom Strand getrennt. Der Pool, inmitten eines schön angelegten Gartens, war herrlich groß (weitere Informationen und Bilder zum Hotel s. unsere Hotel-Infoseite). Das sanfte Rauschen der Meeresbrandung lockte uns zu einem kleinen Strandspaziergang Richtung Potos. Autsch, direkt in Wassernähe lagen ziemlich viele kleine Kiesel, die das Barfußlaufen hier ziemlich schwer machten. Ansonsten bestand der Strand und auch der Meeresboden aus recht feinem Sand. Nach der Rückkehr machten wir es uns in der Hotelanlage an der Poolbar zu unserem ersten Abendessen unter griechischem Himmel und Olivenbäumen gemütlich. Wieder auf dem Zimmer, wurde es plötzlich draußen ziemlich dunkel und es fing an zu donnern. In der ersten Nacht gleich ein heftiges Gewitter mit Sturzbächen. Hoffentlich war das kein schlechtes Wetteromen.

Mittwoch, 24. Juli 2002

Griechenland: Reisebericht über einen tollen Urlaub auf Skiathos

Der Anreisetag

24.07.02, Reisetag Richtung Skiathos, eine für uns unbekannte INSEL Griechenlands. Der Tipp kam von Martin, wir wollten es warm und grün. Und wir wünschten uns Ruhe, Frieden, einsame Strände, aber auch die Möglichkeit, ins Nachtleben einzutauchen.

Wir wurden vom Taxi abgeholt und somit fing der Urlaub vor der Haustür an, ganz Anflug Skiathos (vergrößerte Ansicht in der Bildergalerie 2)entspannt ging’s los. Unser Flug verlief, bis auf einige Turbulenzen über Ex-Jugoslawien, ruhig. Die 2 ½ Stunden reine Flugzeit vergingen schnell. Beim Landeanflug auf Skiathos hatten wir gute Sicht und bekamen die wirklich grüne Insel präsentiert; toll, atemberaubend schön. Viele Strände, viel Wald, dazwischen erahnten wir Häuser und an der Süd/Ostküste schlängelte sich die geteerte Hauptstraße entlang. Wir sahen Hotels, den Hafen ... und schon waren wir gelandet, etwas abprubt zwar, aber das musste so sein, weil wir sonst mit der Nase im Wasser gelandet wären. Hier ein Flugzeug aufzusetzen verlangte Erfahrung und Geschick und somit applaudierten wir allen Ernstes mit. Beim Aussteigen überflutete uns warme Luft und Stille, ich blieb kurz auf der Treppe stehen, um diesen ersten Moment des Urlaubes richtig in mich aufzunehmen.
Es war 17 Uhr 30 deutsche Zeit, wir stellten die Uhr noch um 1 Stunde vor. Wir warteten ca. 15 Minuten in der klimatisierten Halle des Airports und hatten schon unsere Koffer in Händen, alles ging hier recht unbürokratisch vonstatten. Melanie, unsere Reiseleiterin, verfrachtete uns und zwei weitere Personen in ein Taxi. Die Koffer wurden irgendwie in den Kofferraum gequetscht und mit einer mageren Gepäckspinne zusammengehalten. Dann ging es in halsbrecherischer Fahrt die Küstenstraße entlang, mittels seiner Hupe verschaffte sich unser Fahrer freie Bahn.
Hotel Mandraki: Pool  (vergrößerte Ansicht in der Bildergalerie 2)
Im Hotel Mandraki angekommen, bezogen wir Zimmer Nr. 8 im ersten Stock, es war eng, jedoch sauber und mit einem kleinen Balkon ausgestattet. Erna und Hardy, mit denen wir diese Reise geplant hatten, wohnten im Parterre, sie hatten ein größeres Zimmer mit einer Terrasse, auf der vier Personen gut Platz hatten.
Nach dem Auspacken ging ich durch die Hotelanlage an blühenden Oleanderbüschen vorbei zum Pool. Das Wasser war herrlich kühl und sauber, nur leider hatte das Becken aufgeraute Wände und einen ebensolchen Boden, so dass ich mir gleich am ersten Tag hier schmerzhaft den Fuß stieß. Dirk holte sich ein großes „Urlaubsbegrüßungsbier“ und mir servierte er einSunset Taverne Skiathos (vergrößerte Ansicht in der Bildergalerie 2) Wasser am Beckenrand, ach, war das herrlich!!!