Donnerstag, 17. November 2011

Portugal: Reisebericht Madeira (Blumeninsel im Atlantik)

Kapitel 1

Wieder einmal war keine Zeit im Sommer für einen Urlaub gewesen. Also mussten wir uns ein Ziel für das Ende des Jahres suchen, das einem warmen Sommerurlaub am nächsten kommen würde. Es sollten zwei Wochen werden und die Winterjacken sollten zuhause bleiben. Aber wohin nur? Griechenland kam nicht in Frage, da im Winter dort alles geschlossen ist und sowieso keine Flüge mehr gehen. Mal ganz abgesehen von der momentanen politischen Situation. Und Mallorca schied auch aus. Dort waren wir bereits zweimal über Sylvester gewesen. Nach mehreren Fehlversuchen mit der „dreh den Globus, stopp ihn mit einem Finger und dort geht’s hin“-Methode fiel unser Augenmerk auf Madeira. Die Infos im Internet zu der Insel im nordatlantischen Ozean lasen sich nicht schlecht, darum wurde schnell ein Reiseführer bestellt. Aufgrund der guten Erfahrungen wurde es der Führer vom Michael-Müller-Verlag. Schließlich stand die Entscheidung fest: 14 Tage dem grauen deutschen Winterwetter im Südteil der Blumeninsel Madeira entgehen. Jetzt fehlten nur noch Ort und Hotel. Der Ort sollte nicht zu weit vom Schuss entfernt liegen, das Hotel kein großer Klotz mit 500 Zimmern sein aber möglichst einen Innenpool haben, da Madeira eigentlich keine Sandstrände besitzt und der Atlantik um diese Jahreszeit eh ziemlich kalt sein wird. Mit Hilfe von Holidaycheck wurde es schließlich das Sporthotel Galosol (97% Weiterempfehlungsquote) in Canico de Baixo. Im Reisebüro unseres Vertrauens wurde die Reise gebucht. Ward Ihr schon mal auf Madeira? Wir also noch nicht, aber wir hatten schon einiges über den Flughafen gelesen: einer der gefährlichsten mit kurzer Landebahn, bösen Scherwinden und so… (genauer gesagt liegt er auf Platz neun der Rangliste der gefährlichsten Flughäfen der Welt). Schluck, na dann schau’n wir mal. Schlimmer als auf Skiathos kann es eigentlich nicht werden. Oder?


Tag 1: Anreise

Am 17.11.11 ging die Reise dann los. Nach einem ruhigen Flug ab Dortmund (mit Zwischenlandung in Nürnberg) setzte der Flieger nach 4:30h um die Mittagszeit zur Landung an. Aber wo war die Insel? Eine enge 180 Grad Kurve gab schließlich den Blick auf die Südküste von Madeira frei. Die Häuser kamen immer näher und plötzlich setzte unser Flugzeug auf, gefolgt von einer recht kräftigen Verzögerung. Den Blick aus der Kabine (wir saßen auf der Backbordseite) während der Landung könnt Ihr in unserer Filmgalerie nacherleben. Relativ schnell erhielten wir auch unsere Koffer und bestiegen einen Mini-Bus zusammen mit anderen Mitreisenden. Spätestens jetzt wurde man gewahr, dass es hier mindestens 15 Grad wärmer war als bei unserem Abflug in Deutschland. Wie gut, dass wir dem Zwiebellook den Vorzug gegeben hatten und nun etliche Klamotten loswerden konnten. Der kleine Bus war Sporthotel Galosol, Madeiraeigentlich schon voll, aber plötzlich mußten noch zwei Personen zusätzlich mitgenommen werden. Na ja, in südlichen Ländern klappt das immer: mit viel Drücken und kalt wurde einem so auch nicht ;-). Die folgende von reichlich Sonnenschein begleitete Fahrt führte vorbei an etlichen Palmen, ein Stück über die Küstenautobahn, durch Tunnel und endete schon nach ca. 15min in Canico de Baixo vor unserem Hotel Galosol.

Mittwoch, 9. Juli 2008

Griechenland: Reisebericht Lesbos (ägäisches Meer)

Kapitel 1:
09.07.08
Unser Sommerurlaub auf Lesbos.
Diesmal hatten wir uns wieder für eine uns noch unbekannte griechische Insel entschieden: Lesbos im ägäischen Meer.
Morgens um 05:00 Uhr begann unsere Reise. Das Taxi holte uns ab und brachte uns bei 12 Grad Außentemperatur zum Flughafen. Gegen 07:00 Uhr startete dann der Flieger gen Süden und überflog dabei bis fast zu den Alpen eine geschlossene Wolkendecke. Ganz anders sah es bei der Landung drei Stunden später auf dem Flughafen von Mytilene, dem Hauptort von Lesbos, aus: 27 Grad um 11:00Uhr und strahlender Sonnenschein. Nach kurzem Warten in dem kleinen Ankunftsbereich, spuckte eines von zwei Kofferbändern unsere Koffer aus und wir gingen zum schon wartenden leicht klimatisierten Reisebus. Gleich zu Anfang der Fahrt wurde es spannend, als der Busfahrer das sperrige Vehikel durch die engen Gassen der quirligen Hauptstadt manövrierte. Zahlreiche vorstehende Balkone waren zum Greifen nah. Wie sich für uns später noch herausstellen sollte, war es für nicht Einheimische gar nicht so einfach, die richtige Straße nach Norden, also nach Molivos, in dem Wirrwarr von Einbahnstraßen zu finden. Aber das Problem hatte unser Busfahrer natürlich nicht und so fuhren wir schließlich am Golf von Gera mit den weißen Flamingos vorbei, durch das serpentinenreiche Hinterland und durch viele grüne Olivenhaine. Kurz vor dem Ort Petra legte der Bus einen Zwischenstopp ein, weil die Koffer für bestimmte Hotels in Molivos, z.B. unser Hotel Amfitriti und Molivos I, wegen der engen Gassen in einen Kleintransporter umgeladen werden mussten. Nach insgesamt ca. zwei Stunden Fahrt erreichten wir schließlich den Molivos, LesvosOrtseingang von Molivos (Milthimna), wo wir auch abgesetzt wurden. Das letzte Stück mussten wir mit leichtem Handgepäck zu Fuß über eine schmale Kopfsteinplasterstrasse in Richtung Meer zurücklegen. Mich interessierten natürlich gleich die am Anfang der Strasse gelegenen Vermieter für Motorräder / Enduros / Quads und Roller, da wir auch in diesem Hotel Amfitriti, Lesbos / MolivosUrlaub wieder mobil sein wollten. 100 Meter weiter lag schließlich unser Hotel Amfitriti und oh Wunder, sogar unsere Koffer waren schon angekommen. Der erste Eindruck des Hotels war durchaus positiv: schönes altes einzeln und ruhig gelegenes Natursteinhaus, netter Garten mit Olivenbäumen und sauberem Pool. An der kleinen Rezeption des Hotels begrüßte uns die freundliche Chefin des Hauses und überreichte uns unsere Zimmerschlüssel. Jetzt bekam unser bisheriger Eindruck einen Dämpfer, denn beide Zimmer, sowohl das Einzel- als auch das Doppelzimmer, waren ohne Balkon. Das war besonders schade, da ca. 50% der Zimmer mit Balkonen ausgestattet waren und wir noch nicht mal einen Treffer hatten. Pech.
Bevor es an die Erkundung der näheren Umgebung ging, machten wir es uns am Pool bequem und erholten uns bei einem Getränk ein wenig von der Anreise. Hier saß man wirklich nett, ein schöner Platz, um die Seele baumeln zu lassen (weitere Infos zum Hotel findet Ihr über unser Lesbos-Info Menue). Trotzdem machten wir uns nach einer Weile auf den Weg in Richtung Meer. Vorbei an dem Hotel Olive Press und dem grob kieseligen Strand von Molivos erreichten wir eine nette Cocktailbar mit tollem Blick auf das Meer, die auch kleine Snacks anbot und dort stillten wir unter Palmen unseren Hunger, denn seit dem kleinen Happen im Flugzeug, hatten wir nichts mehr gegessen. Erstaunlicherweise war gegen 16:00 Uhr in der Bar so gut wie nichts los. Molivos sollte doch der Haupttouristenort im Norden von Lesbos sein und wir hatten Hauptsaison?! Vielleicht war ja am Hafen mehr los. Dort reihten sich Tavernen an Tavernen, aber auch hier war kaum ein Mensch zu sehen. Vielleicht tummelten die sich ja alle noch am Strand und abends war mehr los. Nicht, dass jetzt ein falscher Eindruck entsteht, wir sind bestimmt kein Fan von übermäßigem Trubel, aber ein bisschen Leben im Ort wäre schon nicht schlecht. Wir werden sehen…
Da wir, wie schon gesagt, im Urlaub mobil sein und von der Insel etwas sehen wollten, schauten wir uns auf dem Rückweg zum Hotel die Vermieter von Zweirädern etwas genauer an. Das Angebot von Rollern war sehr umfangreich und auch die Preise unterschieden sich kaum, nur bei größeren Enduros war das Angebot recht spärlich und an einer Hand abzählbar. Bei 13 Tagen Mietdauer sollten 50er Roller 10-11 Euro/Tag und eine 250er Enduro 20 Euro/Tag kosten (incl. Vollkasko ohne Selbstbeteiligung). Grit sollte hier schon fündig werden, nur ich hatte noch nicht das Richtige entdeckt und musste weitersuchen. Aber morgen war ja auch noch ein Tag und so machten wir uns im Hotel für das Abendessen fertig. Dies wollten wir in einer der Tavernen hoch oberhalb des Hafens einnehmen. Dem steilen Weg hoch in den Ortskern folgend, fanden wir schließlich eine nette Taverne, auf deren Dachterrasse wir unser erstes griechisches Abendessen auf Lesbos einnahmen. Der Blick über das Meer bis weit zum Nachbarort Petra und auf die langsam im Meer versinkende blutrote Abendsonne war einfach traumhaft. Das leckere Essen rundete den Eindruck ab. Hier ließ es sich aushalten, der Urlaub hatte angefangen.

Samstag, 14. Juli 2007

Griechenland: Reisebericht Korfu (ionisches Meer)

Kapitel 1:
Der letzte Urlaub war lange her und das Wetter in Deutschland für einen Sommer mal wieder zum Mäuse melken. Die Planungen liefen auch Hochtouren. Diesmal wollten wir auch unseren Kids, Chris und Sebastian, mal eine griechische Insel zeigen. Doch welche?
Weil wir immer gerne neue Ufer erkunden, kamen diesmal Korfu im ionischen Meer und Lesbos in der östlichen Ägäis in die engere Wahl. Die Ziel- und Hotelwahl war gar nicht so einfach, da wir nicht nur eine schöne Lage suchten, sondern auch ein kleineres kostengünstiges Hotel mit zwei getrennten Zimmern (also kein Familienzimmer, da dies bei 14- und 16-jährigen Kids nicht mehr nötig ist) und möglichst nur mit Frühstück bzw. ohne Verpflegung buchen wollten. Das Internet hat uns hierbei gut geholfen. Nach ausgiebigem Studium von Reisebörsen und Hotelbewertungen fiel unsere Entscheidung auf das Hotel Panos in der Nähe von Acharavi auf Korfu. Leider tauchte gerade dieses Hotel in keinem Katalog der Reiseveranstalter auf. Im Reisebüro erfuhren wir aber, dass das Hotel trotzdem über Schauinsland zeitweise buchbar ist. Wir nutzen die Gelegenheit und reservierten unser Wunschziel von Mitte bis Ende Juli. Ab jetzt lief die Zeit bis zum Abflug rückwärts ;-) und die Vorbereitungen liefen an: Reiseführer ordern, Gültigkeit der Ausweise kontrollieren, Flughafen-Shuttle organisieren, Sonnenschutz kaufen, u.s.w..
Einen Tag vor dem Abflug nutzten wir wieder den Latenight-Checkin der Fluggesellschaft LTU, um unsere fertiggepackten Koffer „loszuwerden“. Am 14.07. klingelte dann um kurz vor 5:00 Uhr der Wecker. Mit dem nach neuen Richtlinien zusammengestellten Handgepäck gings ab zum Flughafen Düsseldorf. Bei der Gepäckkontrolle gab es dann noch eine kleine Überraschung. Bei einem der Kids fand sich von einem vergangenen Ausflug noch ganz unten im Rucksack ein Brötchenmesser. Ups. Nachdem dies in der Tonne gelandet war, konnten wir endlich in den Flieger steigen und zu unserem Urlaubsziel starten.
14.07.07:
Anflug Korfu Der Flug war ruhig und ca. zwei Stunden und 20 Minuten später erhaschten wir die ersten Blicke auf Korfu: ein grünes Eiland im blauen Meer unter einer ungehindert strahlenden Sonne. Die Landung auf der laut Hörensagen drittkürzesten Landbahn der Welt gestaltete sich unproblematisch. Endlich so gegen 11:00 Uhr öffneten sich die Türen und uns schlug 28 Grad warme Luft entgegen. Ade lange Hose, ade langärmeliges Hemd. Hier war Sommer pur.
Nach der Entgegennahme der Koffer wies uns der Reiseleiter von Schauinsland-Reisen zu einem Taxi. Scheinbar waren wir die einzigen Gäste, die an diesem Tag zum Hotel Panos bei Acharavi gebracht werden mussten. Vorbei an Korfu Stadt (Kerkyra) ging es über viele gewundene Straßen durch das Hinterland mit seinen vielen Olivenhainen Richtung Nordküste. Die Fahrt dauerte ca. eine Stunde, dann erblickten wir unser leicht am Hang gelegenes Hotel Panos, CorfuHotel. Der erste Eindruck war schon mal nicht schlecht, der Empfang freundlich und als wir zum ersten Mal die Läden von unserer Balkontür öffneten, ließ sich ein „Boooaahh“-Effekt nicht vermeiden. Uns zeigte sich eine grandiose Aussicht über den hellblauen Pool, die Ortschaft Acharavi und das Meer bis hin zum Horizont. Einfach genial! Hurra, endlich Urlaub!
Seit dem Klingeln des Weckers waren schon einige Stunden vergangen und somit machte sich so langsam der kleine Hunger breit. Der Bagel im Flugzeug war ja nicht gerade ein Magenfüller. Wir machten uns auf nach Acharavi, einer langgezogenen Ortschaft entlang der Hauptküstenstrasse, die gesäumt wurde von zahlreichen Tavernen und Geschäften. Über eine kleine Stichstrasse erreichten wir schließlich nach weiteren 5-10 Minuten den Strand, wo wir in einer kleinen Taverne unserer erstes Essen unter griechischer Sonne zu adäquaten Preisen einnahmen und den Blick auf das Meer genossen. So gestärkt ging es dann auf weitere Erkundungstour den Kiesel-/ Sandstrand entlang. Immer wieder kam man an nett gelegenen Tavernen und Bars vorbei. Wir konnten gar nicht genug bekommen und näherten uns immer mehr dem Nachbarort Rhoda.

Samstag, 17. Februar 2007

Portugal: Reisebericht Algarve (Süd-Portugal)

(Urlaub Februar 2007)
Ein kurzer Reisebericht für alle Schlechtwetter- und Karnevalsflüchtlinge ;-), und natürlich auch alle Anderen..

Kapitel 1: Vorwort, Anreisetag, Hotel
Vorwort (Entscheidungsfindung):
Im Januar startete bei uns spontan die Planung für einen Kurzurlaub. Wir mussten mal wieder raus. Warum? Ganz klar: der letzte Urlaub war lange her und das miese Wetter in Deutschland nervte uns gewaltig. Doch wohin? Noch mal ins Sauerland oder an die Nordsee? Die Wetteraussichten und Preise der noch freien Hotels überzeugte uns nicht so ganz, deshalb schauten wir uns mal in den Lastminute-Börsen im Internet die Flugziele im Süden Europas an. Erstaunlicherweise waren die Kosten für eine Pauschalreise in den Süden auch nicht höher, als z.B. ein Hotel mit eigener Anreise an der Nordsee. Also interessierten wir uns nun mehr für einen Flug an die Algarve, von deren Schönheit wir schon viel gehört hatten und die uns auch jetzt gerade wegen der besseren Wetteraussichten reizte. Der Frühling sollte an der Algarve ja schließlich schon im Januar anfangen. Nach diversen Recherchen entschieden wir uns für das Iberotel Alvor in Alvor an der Westalgarve; ein flaches langestrecktes Gebäude mit Außen- und Innenpool.

Da wir im Urlaub immer gern mobil sind und auch etwas von der Umgebung sehen wollen, musste noch ein Leihwagen her. Den buchten wir über Holiday-Autos im Internet, da wir dadurch einen Vertrag nach deutschem Recht ohne Selbstbeteiligung hatten. Sämtliche Unterlagen waren dann auch prompt per Mail bzw. Post nach spätestens zwei Tagen bei uns. Jetzt konnte es losgehen!

Start in den Kurzurlaub (17.02.07):
Unser Start in den Urlaub begann mit einem „Schock“ für alle Langschläfer: Aufstehen um 04:00Uhr, da der Flieger schon kurz nach 06:00Uhr in Düsseldorf Flughafen Düsseldorf, Start zur Algarveabheben sollte. Gott sei Dank hatten wir die Koffer samt aller im Handgebäck verbotenen Dinge schon beim Late-Night-Check-In am Vorabend abgegeben, sonst hätten wir noch früher raus gemusst.
Der Start verzögerte sich noch etwas, da noch eine alkoholisierte Person des Flugzeuges verwiesen werden musste. In diesem Punkt versteht die Flugsicherung keinen Spaß. Der Pilot war wohl nicht mehr so verschlafen wie wir, deshalb erreichten wir nach ca. 2h50min den Airport von Faro. Ab hier konnten wir die Jacken weglegen J; 15 Grad, blauer Himmel und jede Menge Sonnenschein. Das war es, was wir gesucht hatten, und nicht dieses ekelige Schmuddelwetter, das momentan in Deutschland bei 3 Grad vorherrschte. Der Reiseführer hatte nicht gelogen.

Nach weiteren zwei Stunden Bustransfer erreichten wir unser Hotel (Iberotel Alvor, 3-stöckig).

Donnerstag, 21. Juli 2005

Griechenland: Reisebericht Thassos (Nord-Ägäis)

Kapitel 1: Anreisetag, Kavalla, Fähre, Hotel
21.7.05 Donnerstag
04:00 Uhr: Aufstehen. Endlich war es soweit. Der Flieger sollte um 07:15 ab Düsseldorf mit Richtung Kavalla starten. Thassos selbst hat keinen eigenen Flughafen und deshalb muss man ab Kavalla mit der Fähre auf die Insel übersetzen.
Die Koffer hatten wir gestern schon per Late-Night-Check-In aufgegeben und nun warteten wir auf die Abholung durch das Taxiunternehmen. Nach dem Abflug sind es bis zum Flughafen bei Kavalla ungefähr 2 Stunden 15 min. Der Flug verlief ruhig und kurz vor der Landung konnten wir den ersten Blick auf Thassos erhaschen. Da es sehr dunstig war, blieb es mehr beim Erahnen als Sehen. Aber für einen ersten Eindruck reichte es: die Insel schien sehr gebirgig, aber auch sehr grün zu sein. Beim Öffnen der Kabinentür schlug uns gar nicht so eine Hitze entgegen, wie wir es erwartet hatten. Es war etwas bedeckt und so um die 26 Grad warm. Nach einem recht kurzen Aufenthalt im klimatisierten Flughafengebäude fing uns schon die Reiseleitung mit ihrem Schild ein und lotste uns zu dem entsprechenden Bus. Spannung: Würden wir wohl bei dem richtigen Hotel abgesetzt werden? Die Frage stellte sich uns, da unser Hotel, das Coral Beach in Potos, vor kurzem verkauft worden war und nun einen anderen Namen (Hotel Atrium) trug. Aber jetzt kam erst mal die Busfahrt zur Fähre. Hm, über griechische Fähren hatte man ja schon so manchesFähre vor Limenas, Thassos gehört... Aber es ging alles glatt und auch das Meer war ruhig. Begleitet wurden wir während der Fahrt von Schwärmen von Möwen, die versuchten, in der Gischt der Bugwelle Fische zu ergattern. Teilweise sollte man sogar Delphine beobachten können, die das Boot begleiten. Dieses Glück hatten wir leider nicht. Beim Anlegen in Limenas, der Hauptstadt der Insel, bekamen wir nur einen sehr kleinen Eindruck von der Stadt, da der Fähranleger etwas außerhalb liegt. Egal, hier würden wir auf jeden Fall noch mal hinfahren, mit einem Leih-Motorrad. Unser Hotel liegt ziemlich im Süden der Insel und somit stand uns noch eine Fahrt von ca. 1,5 Stunden bevor. Endlich angekommen, übermüdet und geschafft von der Anreise, machten wir die ersten Erfahrungen mit dem Management des Hotels. Trotz Kontaktaufnahme durch unser Reisebüro und ein persönlich geschicktes Fax an das Hotel, mit der Bitte ein Zimmer im 1. StockHotel Coral Beach / Atrium, Thassos zu bekommen, landeten wir im Erdgeschoss; mit Blick auf die vor dem Hotel parkenden Autos. Neugierig untersuchten wir das Zimmer: griechisch einfach gehalten mit kleinem Balkon und einem kleinen Bad ohne Duschvorhang. Ah ja, dann würde es wohl wieder heißen: „Flossen anziehen“ nach dem Duschen ;-). Jetzt war aber erst mal ein Nickerchen angesagt. Mit neuen Kräften ging es danach an die Erkundung der Umgebung: Das Hotel liegt wirklich phantastisch, ruhig und nur durch den Pool und ein paar Bäume vom Strand getrennt. Der Pool, inmitten eines schön angelegten Gartens, war herrlich groß (weitere Informationen und Bilder zum Hotel s. unsere Hotel-Infoseite). Das sanfte Rauschen der Meeresbrandung lockte uns zu einem kleinen Strandspaziergang Richtung Potos. Autsch, direkt in Wassernähe lagen ziemlich viele kleine Kiesel, die das Barfußlaufen hier ziemlich schwer machten. Ansonsten bestand der Strand und auch der Meeresboden aus recht feinem Sand. Nach der Rückkehr machten wir es uns in der Hotelanlage an der Poolbar zu unserem ersten Abendessen unter griechischem Himmel und Olivenbäumen gemütlich. Wieder auf dem Zimmer, wurde es plötzlich draußen ziemlich dunkel und es fing an zu donnern. In der ersten Nacht gleich ein heftiges Gewitter mit Sturzbächen. Hoffentlich war das kein schlechtes Wetteromen.

Mittwoch, 24. Juli 2002

Griechenland: Reisebericht über einen tollen Urlaub auf Skiathos

Der Anreisetag

24.07.02, Reisetag Richtung Skiathos, eine für uns unbekannte INSEL Griechenlands. Der Tipp kam von Martin, wir wollten es warm und grün. Und wir wünschten uns Ruhe, Frieden, einsame Strände, aber auch die Möglichkeit, ins Nachtleben einzutauchen.

Wir wurden vom Taxi abgeholt und somit fing der Urlaub vor der Haustür an, ganz Anflug Skiathos (vergrößerte Ansicht in der Bildergalerie 2)entspannt ging’s los. Unser Flug verlief, bis auf einige Turbulenzen über Ex-Jugoslawien, ruhig. Die 2 ½ Stunden reine Flugzeit vergingen schnell. Beim Landeanflug auf Skiathos hatten wir gute Sicht und bekamen die wirklich grüne Insel präsentiert; toll, atemberaubend schön. Viele Strände, viel Wald, dazwischen erahnten wir Häuser und an der Süd/Ostküste schlängelte sich die geteerte Hauptstraße entlang. Wir sahen Hotels, den Hafen ... und schon waren wir gelandet, etwas abprubt zwar, aber das musste so sein, weil wir sonst mit der Nase im Wasser gelandet wären. Hier ein Flugzeug aufzusetzen verlangte Erfahrung und Geschick und somit applaudierten wir allen Ernstes mit. Beim Aussteigen überflutete uns warme Luft und Stille, ich blieb kurz auf der Treppe stehen, um diesen ersten Moment des Urlaubes richtig in mich aufzunehmen.
Es war 17 Uhr 30 deutsche Zeit, wir stellten die Uhr noch um 1 Stunde vor. Wir warteten ca. 15 Minuten in der klimatisierten Halle des Airports und hatten schon unsere Koffer in Händen, alles ging hier recht unbürokratisch vonstatten. Melanie, unsere Reiseleiterin, verfrachtete uns und zwei weitere Personen in ein Taxi. Die Koffer wurden irgendwie in den Kofferraum gequetscht und mit einer mageren Gepäckspinne zusammengehalten. Dann ging es in halsbrecherischer Fahrt die Küstenstraße entlang, mittels seiner Hupe verschaffte sich unser Fahrer freie Bahn.
Hotel Mandraki: Pool  (vergrößerte Ansicht in der Bildergalerie 2)
Im Hotel Mandraki angekommen, bezogen wir Zimmer Nr. 8 im ersten Stock, es war eng, jedoch sauber und mit einem kleinen Balkon ausgestattet. Erna und Hardy, mit denen wir diese Reise geplant hatten, wohnten im Parterre, sie hatten ein größeres Zimmer mit einer Terrasse, auf der vier Personen gut Platz hatten.
Nach dem Auspacken ging ich durch die Hotelanlage an blühenden Oleanderbüschen vorbei zum Pool. Das Wasser war herrlich kühl und sauber, nur leider hatte das Becken aufgeraute Wände und einen ebensolchen Boden, so dass ich mir gleich am ersten Tag hier schmerzhaft den Fuß stieß. Dirk holte sich ein großes „Urlaubsbegrüßungsbier“ und mir servierte er einSunset Taverne Skiathos (vergrößerte Ansicht in der Bildergalerie 2) Wasser am Beckenrand, ach, war das herrlich!!!